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                                                                                                               Grundschule Am Stöckener Bach

 
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Schulprofil

Allgemein

Die GS Am Stöckener Bach liegt im Nordwesten Hannovers in unmittelbarer Nähe zu drei bedeutenden Industriebetrieben (Conti, Varta, VW). Der Einzugsbereich besteht im Wesentlichen aus einem Dreieck, das durch drei große Straßen (Am Leineufer – Mecklenheidestraße – Hogrefestraße) gebildet wird, und aus dem Neubaugebiet „Schwarze Heide“, das hinter dem Kanal und der Autobahn liegt und bis zur Stadtgrenze reicht.

Zurzeit besuchen  296 Schülerinnen und Schüler unsere Schule. 
Ca. 82 % aller Kinder sind nichtdeutscher Herkunft. Den größten Anteil davon bilden die Kinder türkischer Herkunft (ca. 33 %). Die weiteren 49 % der Kinder verteilen sich auf ca. 42 verschiedene Nationalitäten. 

Die Kinder werden in 14 Klassen beschult (2. und 4. Jahrgang vierzügig, 1. und 3. Jahrgang dreizügig). 
Die Klassenfrequenz beträgt zurzeit durchschnittlich 22 Kinder.

Es unterrichten 20 Lehrkräfte (davon ein Kollege Herkunftssprache Türkisch und eine Lehrerin im Vorbereitungsdienst). Unterstützt werden diese durch 6 Förderschullehrkräfte und 9 pädagogische Mitarbeiterinnen.

 

Inklusion

Seit 1993 kooperieren wir eng mit der Schule für Geistigbehinderte (Wilhelm-Schade-Schule) im Stadtteil. Zwei Klassen dieser Schule waren bis zum Schuljahresende 2012/2013 im Gebäude der GS Am Stöckener Bach untergebracht. Die Kinder dieser Klassen waren jeweils zwei Grundschulklassen zugeordnet und wurden täglich etwa 2 Unterrichtsstunden gemeinsam mit den Grundschulkindern in den entsprechenden Klassen unterrichtet und nahmen selbstverständlich am Schulleben teil.
Mit Beginn des Schuljahres 2013/14 wurde das Konzept geändert. In den Jahrgängen 1-4 haben wir jetzt je eine "Inklusionsklasse", in der vier Kinder mit einem Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung im Bereich geistige Entwicklung gemeinsam mit den anderen Kindern unterrichtet werden. Auch diese Kinder sind Schülerinnen und Schüler unserer Schule.
Die Wilhelm-Schade-Schule wurde zu unserem Förderzentrum.
Weitere Kooperationen mit der Förderschule Schwerpunkt Lernen (Paul-Dohrmann-Schule) und der Förderschule Schwerpunkt Sprache (Albert-Liebmann-Schule) führten vor etwa 20 Jahren zur Beantragung von Sonderpädagogischer Grundversorgung für unsere Schule.
Diese Arbeit  mündete mit Schuljahresbeginn 98/99 in die Arbeit im Regionalen Integrationskonzept Hannover-Nordwest ein. 
Damit wurden Schülerinnen und Schüler mit Sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf in den drei Bereichen Lernen, Sprache und Emotionale und Soziale Entwicklung nicht mehr an die Förderschulen überwiesen, sondern wurden wohnortnah beschult und verblieben möglichst bis Ende Klasse 4 an der Grundschule. 
Diese Arbeit wird so weiter fortgesetzt. 
Zurzeit werden an unserer Schule inklusiv beschult:

-      insgesamt 16 Kinder mit einem Bedarf an sonderpädagogischer 

Unterstützung im Bereich geistige Entwicklung

-      1 Kind mit einem Bedarf an sonderpädagogischer

    Unterstützung im Bereich körperlich-motorische Entwicklung

-      11 Kinder mit einem Bedarf an sonderpädagogischer

    Unterstützung im Bereich Lernen

-      davon 3 Kinder, die neben dem Bedarf an sonderpädagogischer

    Unterstützung im Bereich Lernen noch einen weiteren im Bereich

    Sozial-emotionale Entwicklung haben und 2 Kinder, die neben dem Bedarf Sonderpädagogischer                              Unterstützung im Bereich Lernen noch einen weiteren Im Bereich Sprache haben.



Projekt Musikalische Grundschule

Bei dem an unserer Schule mittlerweile bestehenden Anteil von Schülern und Schülerinnen mit Migrationshintergrund von ca. 82 % kann Musik als Medium einen Beitrag leisten, einen nicht vorrangig sprachlichen Zugang zu Lerninhalten zu ermöglichen. 
Insgesamt unterstützt Musik die emotionalen und motorischen Anteile eines Lernprozesses.  Von Bedeutung hierbei sind für uns Begriffe wie Ganzheitlichkeit und Handlungsorientierung. 
Diese Begriffe subsummieren in ihrem jeweiligen Gehalt den Gedanken, Erziehungs- und Bildungsideale an der Gesamtheit menschlicher Erfahrung zu messen. Die Betonung der Gleichrangigkeit kognitiver, affektiver und motorischer Anteile am Lernprozess, die Betrachtung des Menschen in seiner Leib-Geist-seelischen Ganzheit sowie die Orientierung an den je subjektiven Lernvoraussetzungen bzw. Bedürfnissen des Lernenden bilden die Prämissen unserer pädagogischen Überlegungen. 
Musik ist das geeignete Medium, derartige Lernprozesse zu befördern.

 

Besondere Begabungen

Seit Schuljahresbeginn 2002/03 arbeiten wir mit 3 weiteren Grundschulen und dem nächsten Gymnasium (Goetheschule) in einem „Hochbegabtenverbund“ zusammen. Kinder mit ausgewiesener Hochbegabung oder auch mit guten und besonderen Begabungen können so durch die gesamte Schulzeit begleitet und entsprechend gefördert werden.  

 

Prinzipien im Unterricht

Die Vielfalt unserer Schülerinnen und Schüler sehen wir als Bereicherung an und nutzen diese im Unterricht und im Schulleben.  
Im Unterricht versuchen wir, möglichst allen Kindern gerecht zu werden durch einen am Kind orientierten Unterricht (Handlungsorientierung, Offenen Unterricht, Projektorientierung).

Daraus ergeben sich die zwei wichtigsten Prinzipien, die im Förderkonzept der Schule festgeschrieben sind: 

  1. Jedes Kind hat einen Anspruch auf individuelle Förderung.  
    Die große Heterogenität unserer Schülerinnen und Schüler hinsichtlich ihrer Lernausgangslage, ihrer kulturellen Hintergründe und sozialen Kompetenzen erfordert einen stark differenzierenden und individualisierenden Unterricht.
  1. Die individuelle Förderung ist eine wesentliche Aufgabe des gesamten Grundschulunterrichts. (…) Dies gilt für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Fähigkeiten ebenso wie für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Schwierigkeiten. 



Offene Ganztagsgrundschule

Durch das von der Stadt Hannover finanzierte Programm „Schule im Stadtteil“, bestand von Schuljahresbeginn 2008/09 bis Schuljahresende 2010/11 an drei Tagen in der Woche ein schul-ergänzendes Angebot.   

Die positiven Erfahrungen mit dem Programm „Schule im Stadtteil“ hatten Lehrer- und Elternschaft bewogen, einen Antrag auf Einrichtung einer „Offenen Ganztagsgrund-schule“ zu stellen, der genehmigt wurde.

Seit Beginn des Schuljahres 2011/12 arbeitet die GS Am Stöckener Bach als Offene Ganztagsgrundschule. An allen Schultagen der Woche gibt es ein vielfältiges schul-ergänzendes Angebot mit Betreuung im 1. Jahrgang und Angeboten für die Jahrgänge 2, 3 und 4.

Das Nachmittagsangebot wird von 73 % unserer Schülerinnen und Schüler genutzt.

Durch das ausgeweitete unterstützende System der Nachmittagsangebote können die pädagogischen Leitlinien der Schule umgesetzt werden.  



Stiftung HELP als Kooperationspartner

Seit 2011 ist die Stiftung HELP unser Kooperationspartner im Offenen Ganztag. Als anerkannter freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe und als Partner von Schulen und Kindergärten unterstützt HELP aktiv Bildungseinrichtungen in ihrer täglichen Arbeit mit Kindern.
Einrichtungen können je nach Bedarf aus einer Vielzahl an Angeboten wählen und haben die Möglichkeit, sich, in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern, ein individuelles Programm zusammenzustellen. Viele wichtige Bereiche können so abgedeckt und verzahnt werden.
Ziel ist eine ganzheitliche Förderung des Kindes, die dessen positive Entwicklung optimal unterstützt.

Zu den außerunterrichtlichen Bausteinen des Ganztages gehören unter anderem folgende Angebote:
• Mittagessen und Ruhepause mit Freispiel und Möglichkeit zur Entspannung
• Hausaufgabenbetreuung und -hilfe mit festen Bezugspersonen
• Möglichkeiten zur Entspannung und zur freien Beschäftigung
• Früh- und Spätbetreuung
• Fördermaßnahmen in Kleingruppen für Kinder mit Lernproblemen
• Förderung von leistungsstarken Kindern
• Sozialtraining
• Verschiedene Arbeitsgemeinschaften
• Einsatz von Bezugspersonen für die Kinder
• Qualitätsüberprüfung und -sicherung der Angebote

Ferienbetreuung
Im Rahmen unserer Kooperationspartnerschaft Offene Ganztagsschule führen wir in den Schulferien Ferienbetreuungen durch. Diese Betreuung ist gekennzeichnet durch kleine Gruppengrößen, die zu einer familiären Atmosphäre beitragen und eine intensiven Beziehungsarbeit möglich machen.


Wenn Sie sich für die Stiftung HELP interessieren, finden Sie unter www.stiftung-help.de weitere Infornationen.

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